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Parodontosecheck und Vorsorge PLUS Programm, Frühwarnsystem für Parodontose Parodontose ist die häufigste Ursache für Zahnverlust. Neue Untersuchungsergebnisse beweisen: Die „Volkskrankheit Parodontose“ kann mit einem hohen Maß an Therapiesicherheit bereits vor Eintreten der Erkrankung verhindert werden!  

Parodontologie, Parodontitis: Gesundes Zahnfleisch für gesunde Zähne Typischer Verlauf einer Parodontitiserkrankung Die Parodontologie beschäftigt sich mit Diagnose und Therapie der Erkrankungen des Zahnhalteapparates.  

Molekularbiologische Analyse, Die Früherkennung der Parodontose ist wichtig für den Heilungserfolg. Da die Erkrankung meist chronisch und schmerzlos verläuft, sind die Frühsymptome oftmals nicht sehr charakteristisch.  

Zahnersatz, Hochwertige und passgenaue Zahntechnik setzen eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker-meister voraus. Wir legen großen Wert auf eine individuelle und optimale Versorgungslösung für jeden Patienten. 

Ästhetische Zahnheilkunde, Ästhetik, Schönheit und Perfektion nehmen eine immer größere Bedeutung in unserer heutigen Gesellschaft ein und sichern in vielen Fällen privates Glück und beruflichen Erfolg. 

Kiefergelenksdiagnostik, Tinitus, Migräne, Kopf- und Ohrenschmerzen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Rückenschmerzen, Nacken-schmerzen können in vielen Fällen ihren Ursprung in Fehlfunktionen des Kausystemes haben. 

Implantologie, Die Implantologie spielt heute eine immer größere Rolle in der Versorgung der Patienten, die von Zahnverlust betroffen sind.  

Kiefergelenksdiagnostik

Tinitus, Migräne, Kopf- und Ohrenschmerzen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Rückenschmerzen, Nacken-schmerzen können in vielen Fällen ihren Ursprung in Fehlfunktionen des Kausystemes haben.
 
Moderne Kiefergelenksdiagnostik sowie Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie können in vielen Fällen den Patienten in eine deutlich reduzierte Schmerzphase bis zur Schmerzbefreiung überführen und das ohne Medikamente.

Die Anfertigung von qualitativ hochwertigem Zahnersatz sollte heute grundsätzlich mit Funktionsdiagnostik durchgeführt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen die Notwendigkeit dieser Therapieform  im Zusammenhang mit der Herstellung von Zahnersatz eindeutig auf.


Funktionsanalytische Untersuchung des Kauorgans

Bei der Funktionsdiagnostik handelt es sich um ein wissenschaftlich gut untersuchtes und anerkanntes Verfahren, mit dessen Hilfe der Funktionszustand des Kauorgans (orofazialen Systems) erfaßt werden kann. Dieses ist erforderlich, um bei begründeten Anzeichen für das Vorliegen einer Funktionsstörung deren Natur eingrenzen und hieraus therapeutische Schlüsse für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit zu ziehen.

Funktionsdiagnostische Untersuchungen sind jedoch nicht nur in der Zahnmedizin bekannt; auch auf den Gebieten Endokrinologie (hormonelle Störungen), Hämatologie (Bluterkrankungen), Immunologie, klinische Chemie und für den Lipidstoffwechsel sind funktionsdiagnostische Untersuchungen eingeführt. Bei diesen Spezialanalysen werden Funktionsteste zur Früherkennung von Krankheiten oder zur Erfassung funktioneller Reserven der entsprechenden Organsysteme eingesetzt.

In der Zahnmedizin wird nach der Art der eingesetzten Verfahren und Instrumente unterschieden zwischen klinischer Funktionsanalyse und instrumenteller Funktionsanalyse. Hinzu kommen heute zusätzlich ergänzende konsiliarische Untersuchungsverfahren.


Therapie cranio-mandibulärer Dysfunktionen

Funktionsstörungen und -erkankungen des Kauorgans (cranio-mandibuläre Dysfunktionen, international abgekürzt CMD) können zu verschiedenen Folgeerkrankungen führen. Hierzu zählen verschiedenste Erkrankungen der Kaumuskulatur sowie der indirekt mitbetroffenen Haltemuskulatur. Hinzu kommen direkte Schäden an den Zahnhartsubstanzen im Bereich der Kaufläche sowie der Zahnhälse sowie Erkrankungen des Zahnhalteapparates und der Kiefergelenke.

Um diese zu vermeiden, zielen funktionstherapeutische Maßnahmen auf eine Korrektur diagnostizierter Funktionsstörungen hin. Die Stellungnahmen aller wesentlichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften kommen darin überein, daß eine solche Behandlung immer zunächst mit reversiblen Therapiemitteln erfolgen sollte. Im Bereich der Zahnmedizin stehen hierfür unspezifische Aufbißbehelfe sowie speziell für den jeweiligen Patienten konstruierte Okklusionsschienen zur Verfügung. Die Auswahl des jeweils geeigneten Behandlungsmittels trifft der behandelnde Zahnarzt auf der Grundlage der zuvor per Funktionsdiagnostik ermittelten Initialdiagnose.

Nach aktuellem Stand sollte bei Bedarf eine ergänzende konsiliarische Therapie durch verschiedene Fachärzte sowie Physiotherapeuten das Behandlungsspektrum ergänzen. Auch hier richtet sich die Einbeziehung der entsprechenden Konsiliare nach dem Ergebnis der zahnärztlichen klinischen Funktionsanalyse und zusätzlicher zahnärztlicher Tests sowie den erfolgten konsiliarischen Untersuchungen


Zahnärztliche Initialtherapie mit Aufbißbehelfen

Verschiedene Behandlungsmittel ermöglichen es, für eine begrenzte Zeit den Zusammenbiß zwischen Ober- und Unterkieferzahnreihen zu unterbinden bzw. zu verändern. Durch die hiermit einher gehende Unterbrechung des üblichen „gewohnten" Reflexmusters wird in der Regel eine Besserung des Beschwerdebildes bei bestimmten Funktionsstörungen des Kauorgans erreicht.

Der Vorteil derartiger „Aufbißbehelfe ohne adjustierte Okklusion" besteht darin, daß sie vergleichsweise einfach herzustellen sind und in einem eng umschriebenen Indikationsbereich dennoch sehr gut wirken.

Industriell hergestellte konfektionierte Aufbißbehelfe haben zudem den Vorteil einer sofortigen Verfügbarkeit; dies erlaubt es dem Zahnarzt, bei akuten beschwerden unmittelbar ein entsprechendes Hilfsmittel bereitzustellen. Zumindest zur Überbrückung der Wartezeit bis zur Lieferung einer individuell konstruierten Okklusionsschiene haben sich derartige konfektionierte Aufbißbehelfe bewährt.
 

Zahnärztliche Initialtherapie mit Occlusionsschienen

Die Herstellung individueller Okklusionsschienen ist vergleichsweise aufwendig und setzt ein hohes zahntechnischen Können voraus.

Die Form und Gestaltung der einzelnen Okklusionsschiene richtet sich dabei nach dem Ergebnis der klinischen Funktionsanalyse sowie der ergänzenden instrumentellen Funktionsanalyse. Generell stehen konstruierte Okklusionsschienen für den Ober- sowie für den Unterkiefer zur Verfügung. Nach ihrer Wirkung werden zudem Relaxationsschienen von Positionierungsschienen unterschieden.

Speziell für den einzelnen Patienten konstruierte Okklusionsschienen werden teilweise über einen längeren Behandlungszeitraum getragen. Dabei zielen Relaxationsschienen primär auf die Entspannung des Kauorgans ab, wozu die gleichmäßige Abstützung des Unterkiefers ohne die Position bestimmende Bißkontakte beiträgt. Im Gegensatz dazu ermöglichen Positionierungsschienen die Erprobung einer definierten Bißlage des Unterkiefers vor deren Umsetzung in eine dauerhafte restaurative Therapie der Seitenzähne, bzw. eine Umformung der Front- und Eckzähne mittels Keramik-Veneers.

Den Relaxations- bzw. Relaxierungsschienen kommt darüber hinaus eine besondere Bedeutung in der Phase einer konsiliarischen Therapie zu, weil sie allein bereits eine gewisse Besserung bei Erkrankungsformen mit Beteiligung der Kaumuskulatur (CMD/Myopathie) erreichen können. Dieses wirkt sich in der Regel günstig auf die konsiliarische Mitbehandlung durch Ärzte für Psychosomatik, Orthopädie sowie in die Behandlung integrierte Physiotherapeuten aus.


Konsiliarische Therapie - Physiotherapie

Die Physiotherapie ergänzt heute die zahnärztliche Funktionstherapie, da sie die bei cranio-mandibulären Dysfunktionen häufig mitbetroffene Kaumuskulatur direkt therapeutisch beeinflussen kann.

Dieses erweitert das Behandlungsspektrum in derartigen Fällen erheblich und kann in Kombination mit einer entsprechenden Okklusionsschiene ausreichen, um in früh diagnostizierten Fällen von cranio-mandibulären Dysfunktionen die Erkrankung vollständig auszuheilen, ohne, daß aufwendige restaurative Maßnahmen notwendig werden.

Darüber hinaus erlauben physiotherapeutische Arbeitstechniken die Dehnung der Gelenkkapsel, was im Falle bestimmter Formen der cranio-mandibulären Dysfunktion unverzichtbar und für den Zahnarzt anderweitig nur bedingt zu erreichen ist.

Außerhalb des Kauorgans im engeren Sinn trägt die Physiotherapie darüber hinaus die Hauptlast bei der Korrektur einer suboptimalen Haltung bzw. bei der Behandlung von Funktionsstörungen der Halswirbelsäule („Blockierungen").

Die Abstimmung zwischen der Zahnarztpraxis sowie der Praxis für Physiotherapie profitiert ebenfalls von Informationen über den zahnärztlichen Therapiewunsch sowie den physiotherapeutischen Behandlungsfortschritt. Zur Übermittlung dieser Informationen hat sich ein spezieller Befundbogen Physiotherapie gut bewährt, der vom Zahnarzt ausgefüllt, vom Patienten in die physiotherapeutische Praxis mitgenommen und nach Ende einer Behandlungssequenz von Physiotherapeuten unterschrieben, an den Zahnarzt wieder zurückgegeben wird.


Konsiliarische Therapie - Orthopädie

Zusammenhänge zwischen der Körperhaltung sowie der (Fehl-)Funktion der Halswirbelsäule und Funktionsstörung des Kauorgans wurden lange Zeit übersehen. Heute gilt als gesichert, daß enge Zusammenhänge zwischen beiden bestehen.

Daher hat die Zahnmedizin spezielle Zusatzuntersuchungen entwickelt, um in Ergänzung der bisherigen klinischen Funktionsanalyse abschätzen zu können, inwieweit evtl. zusätzliche Faktoren aus dem Bereich der Körperhaltung sowie der Funktion der Halswirbelsäule eine cranio-mandibuläre Dysfunktion mitbestimmen. In diesem Fall wird der Zahnarzt dem Patienten vorschlagen, konsiliarisch einen Arzt für Orthopädie aufzusuchen, um von jener Seite die Situation genau untersuchen zu lassen.

Der Arzt für Orthopädie, idealer Weise mit entsprechender Zusatzqualifikation für den Bereich der manuellen und/oder Rehabilitationsmedizin sowie der speziellen Schmerztherapie, wird daraufhin den Patienten untersuchen und ggf. von sich eine korrigierende Behandlung einleiten. Bei gemeinsamer Therapie empfiehlt sich zudem die Abstimmung über eine eventuelle medikamentöse Therapie (pdf-Datei).

Zur Abstimmung zwischen Zahnarzt und Orthopäde hat sich dabei die Verwendung spezieller Konsiliarbögen besonders gut bewährt. Diese Bögen erlauben dem Zahnarzt, die Fragestellung eindeutig zu übermitteln und umgekehrt dem Orthopäden eine für den Zahnarzt verständliche Übermittlung des orthopädischen Untersuchungsergebnisses.


Konsiliarische Therapie - Psychsomatische Medizin
 
Der Zusammenhang zwischen cranio-mandibulären Dysfunktionen (CMD) und psychosomatischen Hintergründen ist seit langer Zeit bekannt und unbestritten. Formulierungen aus dem Volksmund wie „die Zähne zusammenbeißen", „sich durchbeißen" oder sogar „auf dem Zahnfleisch kriechen", zeigen, wie weit dieses Wissen in der Bevölkerung seit jeher verbreitet ist.

In der Behandlung von Funktionsstörungen des Kauorgans ist die Berücksichtigung psychosomatischer Zusammenhänge daher heute etabliert und unverzichtbar. Je nach der individuellen Situation wird der behandelnde Zahnarzt dem Patienten daher zumindest eine einmalige Vorstellung beim Arzt für Psychosomatische Medizin oder vergleicbar ausgebildeten Ärzten vorschlagen, um von dessen Seite einen Beurteilung des Geschehens einzuholen.

Sollte der Arzt für Psychosomatische Medizin hierbei Anhaltspunkte für die wesentliche Mitbeteiligung psychischer bzw. seelischer Faktoren finden, wird er - gemeinsam mit dem Patienten und dem Zahnarzt - entscheiden, ob eine psychosomatische oder anderweitige Mitbehandlung erfolgen sollte, um einen eventuellen Behandlungsmißerfolg durch Außerachtlassung wesentlicher die Erkrankung mit begründeter Faktoren zu vermeiden.
 

Gnathologie

Die Lehre des harmonischen Zusammenspiels aller Elemente des Kauorgans

Das Problem

Die Zähne besitzen einen sehr sensiblen Tastsinn, der über den Kauvorgang die gesamte Muskulatur von Kiefer, Hals, Gesicht und Nacken mitsteuert.



Bruxismus

Etwa zwei Drittel aller Menschen im mittleren Alter haben Funktionsstörungen im Kausystem; nach Karies und Parodontitis ist es die dritthäufigste Erkrankung des Kauorgans. Die jetzige, veränderte Bisslage entspricht nicht mehr der Norm! Die richtige Stellung der Kiefergelenke und die normale Funktion verschiedener Muskeln sind verloren gegangen. Mögliche Reaktionen des Organismus reichen von völliger Beschwerdefreiheit bis hin zu akuten Schmerzattacken.
 
Das sog. “neuromuskuläre System“ (Muskeln, Gelenke, Nerven, Zähne etc) reagiert mit Anspannung und einer Rückmeldung an das Gehirn, dass sich etwas verändert hat.



Klinische Funktionsanalyse

Wir beginnen mit einer detaillierten Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte). Danach erfolgt eine genaue Untersuchung des Mund-Kiefer-Systems und seiner Funktionen, unter anderem des Bewegungsspielraums vom Unterkiefer nach allen Seiten, von Verspannungen und Schmerzempfindlichkeit der umliegenden Muskulatur sowie ein Abhören der Kiefergelenke. Weitere Befunde aus Röntgenaufnahmen, zum Zustand der Zunge, der Wangenschleimhaut, der Zähne oder des Zahnfleisches fließen in die Analyse mit ein.

Wenn Anzeichen einer Funktionsstörung bestehen oder die Herstellung von umfangreichen prothetischen Maßnahmen vorgesehen sind, reicht die einfache klinische Untersuchung nicht aus. Nur mit funtionsdiagnostischen (gnathologischen) Analysemethoden lassen sich präzise Messwerte ermitteln. Mit Ihrer Hilfe kann die individuelle Kaubewegung des Kiefers und die dabei einwirkenden Kräfte exakt nachvollzogen werden.


Instrumentelle Funktionsanalyse

Im ersten Schritt werden anhand von Abformungen der oberen und unteren Zahnreihen naturgetreue Modelle der Kiefersituation angefertigt.



Mit Hilfe eines so genannten Gesichtsbogens ermittelt der Zahnarzt außerdem die Lage des Oberkiefers zur Schädelbasis. Die Kaubewegungen des Unterkiefers werden exakt registriert bzw. vermessen. Die so erhaltenen Kiefermodelle, Registrate und Messwerte werden in einen Artikulator übertragen.



Ein Artikulator ist ein Gerät, mit dem Kaubewegungen nachgeahmt werden können. Dieses individuell programmierbare Simulationssystem ermöglicht, die Kaubewegungen des Patienten im Labor realitätsnah nachzuvollziehen, also patientenidentische Öffnungs-, Schließ- und Seitwärtsbewegungen des Kiefers. Oftmals gelingt es erst außerhalb des Mundes mit Hilfe dieses dreidimensionalen Simulationsmodells die Ursachen für Funktionsstörungen zu ermitteln.

Die klinische und instrumentelle Funktionsanalyse hat sich bei der Planung und Herstellung von Füllungen, Inlays, Kronen, Brücken und umfangreichen Implantat-gestützten Rehabilitationen sowie der „Umstellung“ von Zähnen durch kieferorthopädische Maßnahmen bewährt. Ebenso bei Erkrankungen der Kiefergelenke (Gelenkknacken, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen), bei Verspannungen und Schmerzen der Kaumuskulatur und bei Erkrankungen oder Fehlbelastungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis).
 
 

Therapie von Funktionsstörungen

Die dauerhafte Beseitigung funktioneller Störungen erfordert häufig ein ganzes Bündel von Behandlungsmaßnahmen:
  • funktionelle Vorbehandlung des Kiefer-, Muskelsystems bei Schmerzsymptome
  • umfangreiche restaurative und prothetische Versorgungen im Rahmen der definitiven Therapie zur Rekonstruktion und Erhaltung des Gebisses. Hier muss unter Umständen eine komplett neue Oberflächenstruktur der Zähne durch Füllungen, keramische Kauflächenchips und Kronen nach vorausgegangener Ausführung am Gipsmodell (sog. „Wax up“) aufgebaut werden.