Zahnersatz
| Hochwertige und passgenaue Zahntechnik setzen eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker-meister voraus. Wir legen großen Wert auf eine individuelle und optimale Versorgungslösung für jeden Patienten. Unsere Zahntechnikermeister sind von Beginn an in den Planungsprozess mit einbezogen und sind auch während der Behandlung immer präsent, auch bei Patienteneinproben, so dass eine optimale funktionsgerechte und ästhetische Lösung für jeden Patienten gefunden wird. Selbstverständlich finden modernste Verfahrenstechniken wie Laser und CAD CAM Technologie in unserem Behandlungsspektrum einen breiten Raum. Zahntechnik aus zertifizierten deutschen Meisterlabors Die heutigen Möglichkeiten der modernen Zahnheilkunde und eine intensive zahnärztliche Betreuung machen es heutzutage möglich, die eigenen Zähne auch bis ins hohe Alter zu erhalten. Trotzdem kann es sein, dass im Laufe eines Lebens der eine oder andere Zahn verloren geht. Die dadurch entstehenden Probleme können durch Zahnersatz unterschiedlichster Art und Umfangs weitgehend behoben werden. Eine prothetische Versorgung reicht von der einzelnen Krone über festsitzende Brücken und Implantatkonstruktionen bis hin zur herausnehmbaren Teil- bzw. Vollprothese. Dazwischen liegen sehr viele zahntechnische Kombinationsmöglichkeiten, wie die folgenden Bilder zeigen. Bei allen Patienten fehlten im Oberkiefer – an unterschiedlichen Stellen – mehrere Zähne. Trotzdem ist jeder Patient von uns individuell anders versorgt worden. 1. Festsitzende prothetische Versorgung mit Keramikkronen und Implantaten ![]() Die sechs Goldaufbauten (im oberen Bildteil) werden mit Spezialschrauben auf den im Kieferknochen sitzenden Implantaten verankert. Die Keramikkronen werden auf die natürlichen Zähne und die Goldaufbauten zementiert.
2. Festsitzende, geteilte Keramikbrücke mit Geschieben und Implantaten ![]() Die große Brücke sitzt auf insgesamt noch sieben eigenen Pfeilerzähnen, der rechte Brückenanteil ist ausschließlich auf den drei individuell gefrästen Implantat-Aufbauten aus Gold abgestützt, da hier keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind.
3. Metallfreie Vollkeramikkronen und -brücken ![]() Gipsmodell mit fertiggestellten Vollkeramikkronen. Metallfreie Kronen werden häufig bei bestehenden Allergien gegen metallische Werkstoffe eingesetzt. Durch die optischen Eigenschaften der Vollkeramik (Lichtdurchlässigkeit und Reflexion) lassen sich außergewöhnliche gute ästhetische Ergebnisse erzielen.
4. Kombiniert festsitzend-herausnehmbare prothetische Versorgung mit Riegeln ![]() Gipsmodell mit Oberkiefer-Zahnersatz. Man erkennt eine mit zahnfarbener Keramik verblendete Frontzahn-brücke mit Goldkauflächen, im hinteren Anteil Prothesenzähne, in der Mitte ein sog. Transversalbügel im Bereich des hinteren Gaumens.
5. Kombiniert festsitzend-herausnehmbare prothetische Versorgung mit Geschieben und Ankerbandklammer ![]() Herausnehmbare Prothese auf dem Gipsmodell mit zahnfarbener Keramikfrontzahnbrücke (oberer Bildanteil). Der herausnehmbare Anteil ist durch zwei sog. POVEROMO-Geschiebe an der festsitzenden Frontzahnbrücke verankert. Unten rechts sieht man eine Goldkrone mit sog. „Ankerbandklammer“ als Befestigungselement.
6. Herausnehmbare Brücke auf Teleskopkronen
![]() 7. Festsitzende große Keramikbrücke mit Geschieben Große keramisch verblendete, festsitzende Brücke für den Oberkiefer. Abgestützt ist die Brücke auf noch insgesamt sieben vorhandenen Zähnen. Die Brücke besteht aus insgesamt drei einzelnen Brücken, die aus Stabilitätsgründen mit einem individuellen Geschiebe verbunden sind.
Hohe Präzision, Funktion und Ästhetik bedingt für Zahnarzt und Zahntechniker ein Höchstmaß an Ausbildung, Zeit und Sorgfalt, sowie den Einsatz bester Materialien. Da Präzision immer davon abhängig ist, was man sehen und messen kann, ist im zahntechnischen Labor Präzision nur unter Zuhilfenahme eines Mikroskops zu erreichen. Was man unter Betrachtung mit dem bloßen Auge als gut erachtet, stellt sich bei Betrachtung unter 15- bis 20-facher Vergrößerung oft als erschreckend schlecht dar. Die beste zahnmedizinische Vorarbeit, Vorbehandlung, Präparation, Abformung, Kiefergelenkvermessung betreffend, ist ohne eine höchstqualifizierte zahntechnische Ausführung nichts wert. Eine umfangreiche und hochwertige prothetische Versorgung zur absoluten Zufriedenheit aller Beteiligten zu meistern, ist eine Aufgabe, die besonders viel Aufwand an zahnärztlichem und zahntechnischem Können erfordert. Sorgfalt und Präzision verlangen darüberhinaus viel Zeit, und die hat ihren Preis. Die Meldungen über Import-Zahnersatz aus osteuropäischen Ländern oder Fernost haben in der vergangenen Zeit viele Patienten verunsichert. Nach unserer Erfahrung gehen immer mehr Gesetzliche Krankenkassen aufgrund von Sparzwängen dazu über, den Versicherten im Zusammenhang mit der Genehmigung von Zahnersatz-Kostenplänen auch deutsche gewerbliche Dentallabore zu empfehlen, die Auslands-Zahnersatz importieren und zu Preisen anbieten, die z.T. bis zu 40 % unter den deutschen Zahntechnik-Preisen für Kassenpatienten (sog. BEL-Liste) liegen. Die Versicherten sollen dann ihren Zahnarzt bewegen, den Zahnersatz in diesen „preiswerteren“ Laboren herstellen zu lassen. Aus unserer Sicht handeln die Krankenkassen - und alle die sich daran beteiligen - hier höchst unverantwortlich, denn nach unserer Ansicht ist es betriebswirtschaftlich kaum möglich, für etwas mehr als die Hälfte des deutschen BEL-Preises eine auch nur annähernd vergleichbare Qualität zu erbringen. Was für Erfahrungen andere Zahnarztpraxen mit Import-Zahnersatz gemacht haben, können Sie hier sehen. Lesen Sie zu diesem Thema auch die Pressemitteilung (PDF-Format) des Verbandes Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI). In der Pressemitteilung 3/2003 des Kuratoriums perfekter Zahnersatz zum Problem des „Zahnersatztourismus“ heißt es: „Soll man sich auf Mallorca, während des Urlaubs in Osteuropa oder gar in Südostasien nicht nur ein paar Reisemitbringsel besorgen, sondern gleich auch neue Zähne anfertigen lassen? Schnäppchen machen und ein paar Euro sparen kann man beim Zahnersatz aus dem Ausland eventuell schon. Vorausgesetzt, man rechnet die Reisekosten nicht dazu und ist risikobereit. "Sicherlich ist punktuell auch im Ausland guter Standard anzutreffen", so Prof. Dr. Klaus M. Lehmann vom Medizinischen Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Marburg. In Deutschland allerdings sei hohe Qualität beim Zahnersatz kein Zufall, sondern der Normalzustand. "Die Zahntechnik in Deutschland ist weltweit führend", betonte auch Zahntechnikermeister Hans-Jürgen Borchard aus Münster bei seinem Vortrag in Hamburg. "Wir können heute jedes Zahnproblem mit unterschiedlichen Lösungen versorgen, die dann unterschiedlich hohe Kosten verursachen." Die Produktion in Ländern mit niedrigen Lohnkosten bringt nach Angaben der Experten meist geringere Qualität. Von "schwersten Mängeln" ist in einer Studie über die Qualität von in Ungarn hergestelltem Zahnersatz die Rede. Die Untersuchungen von Professor Dr. N. P. Lang an der Klinik für Parodontologie, Kronen- und Brückenprothetik der Universität Bern definierten die zahnmedizinischen Leistungen mit einem Qualitätsstandard von A bis E. A entsprach einer ausgezeichneten Arbeit, Standard E charakterisiert schwerste Mängel, "die als Verstümmelung bezeichnet werden mussten". Ergebnis: Standard A und B konnten für ungarische Arbeiten nicht vergeben werden. C-Leistungen waren lediglich bei 20 Prozent erbracht. Standard D erhielten 41 Prozent und Standard E 39 Prozent. Ein ganz wichtiges Argument dafür, Zahnersatz nicht im Ausland anfertigen zu lassen, ist nach Meinung Prof. Lehmanns auch die räumliche Nähe von Zahnarzt und Zahntechniker. "Denn wenn etwas nachgearbeitet werden muss oder etwas kaputt geht, hat man sonst ein Problem." Die beste Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Zahnersatz sei außerdem eine gut funktionierende Teamarbeit. Arbeiteten Zahnarzt und zahntechnisches Labor Hand in Hand, kenne jeder die Arbeit des anderen und könne sie einschätzen; davon würden die Patienten profitieren.“ |












































